Samstag, 3. Januar 2015

Rezension No 1

Letztendlich sind wir dem Universum egal

Aber uns ist die Liebe nicht egal. Sie ist eine der größten Triebfedern menschlichen Handelns, mal abgesehen vom Geld. Geld oder Liebe.  Das Buch hat mich nachdenklich gemacht und das sollte es wohl auch. Ich hatte am Anfang Probleme in den Schreibstil zu finden und fand einige Passagen etwas in die Länge gezogen, was mich gelangweilt hat, aber Alles in Allem hat mich dann doch die Frage wie es weiter geht immer wieder zum weiterlesen animiert. Die Geschichte um die große Liebe die doch ausweglos erscheint. Mhhh schmachtend schön oder grausam traurig. Ich kann mich nicht wirklich entscheiden, aber ein Buch das einem zum Nachdenken über sich, das Leben und die Liebe bringt ist ein gutes Buch. Sein Leben wie eine Eintagsfliege leben zu müssen, bringt Vor- und Nachteile mit sich, die David Levithan in allen Facetten und Grausamkeiten beschreibt. Dabei macht er einen Querschnitt durch die Leben der 17 Jährigen von heute. Mir wurde von Leben zu Leben immer bewusster das es doch so nicht weiter gehen kann ? Ich fragte mich wann der Wendepunkt kommt, aber der Wendepunkt war dann ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte, nicht schlecht aber anders. Wer also mal eine völlig andersartige Jugendliteratur lesen will ist hier gut aufgehoben.

Manchmal liest man Bücher und denkt - das ist eigentlich nicht mein Thema, das ist eigentlich kein Fantasy oder kein Krimi, dass finde ich jetzt aber zu traurig oder zu anstrengend. Aber genau diese Anstrengung kann sich lohnen wenn man sich und seinen Geist nie herausfordert, und immer nur in seiner Lesekomfortzone bleibt, dann nimmt man sich selbst auch viele Erfahrungen die man sonst nicht gemacht hätte. Das mich ein Krimi in Spannung versetzt und ein Liebesroman mich zum schmachten bringt ist normal und vorhersagbar. Ein Buch das einen überrascht und zu neuen Einsichten über sich selbst bringt, kann man aber nur finden wenn man auch mal aus seinem Lieblingsgenre heraus geht. Dieses Buch war so ein Buch für mich. Es hat sich gelohnt dran zu bleiben. Es ist eben nicht der typische Liebesroman obwohl es um die Liebe geht. Das Thema Körperspringen ist auch eher ein Fantasythema aber es ist eben kein typischer Fantasyroman. Es ist etwas ganz eigenes. Es ist wie das Gedankenprotokoll eines glücklich unglücklichen Verliebten und lehrt uns das dass Aufgeben der Liebe für die Liebe selbst seinen Preis hat. Ich finde das Ende gut auch wenn es dem ein oder anderen nicht gefällt und viele Fragen unbeantwortet lässt.

Viel Spass beim Lesen

Eure Paloma Pixel

dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden.

Kommentare:

  1. Hab tolle Sachen darüber gehört. Schöne Rezi.

    Andreea
    www.themoonlitbookshelf.blogspot.de

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  2. Huhu :)

    Ich habe dich für den Liebster Award nominiert :)

    Lg Jeanny

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  3. Na dann schau ich doch mal wann ich die Fragen beantworten kann ;-)

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  4. Schöne Rezi :-) Ich habe schon viel über das Buch gehört und bis jetzt fand es jeder gut. Ich werde mir das Buch auch kaufen und bin dann mal gespannt :-)
    Liebe Grüße,
    Sarah

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  5. Hey :)
    Schöne und schlüssige Rezension. Das Buch ist jetzt tatsächlich auf meine Wunschliste gewandert :)

    Liebe Grüße,
    Anna
    Life of Anna

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