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Ich bin ein Bücherwurm, kein Literaturkritiker !

Foto editiert von mir mit Enlight



... und ich will auch kein Kritiker sein.

Letztens las ich einen Artikel, dass wir als Bücherfreunde und Buchblogger doch gar nicht qualifiziert genug seien um über Bücher urteilen zu können.

Stimmt. Ich habe weder Germanistik noch Journalismus studiert. Ich arbeite nicht in einem Verlag oder bin Buchhändlerin und das muss ich auch gar nicht.

Denn ich urteile nicht über Bücher, ich verlege sie nicht und ich verleihe ihnen auch keine Preise.

Ich LESE sie.

Ich fühle sie, ich versinke in ihren Welten. Ich lache und weine über ihnen. Ich rieche ihr Papier oder ich sehe sie im dunklen auf dem Ebook Reader leuchten. Sie erhellen mir dunkle Stunden und sie versüßen mir trübe Tage. Sie rauben mir den Atem oder den letzten Nerv. Manchmal streicheln sie deine Seele und manchmal wirfst du sie lieber in die Ecke. Du bildest dir eine Meinung und diese Meinung ist oder sollte frei und unabhängig sein. Meine Gedanken sind frei und passen in keine Kritik.

Ich schreibe über sie nicht, um über sie zu urteilen, sondern weil ich den Austausch mit anderen Lesern suche. Ich will gar kein Kritiker sein. Ich möchte meine Freude mitteilen, wenn mir ein gutes Buch gefallen hat oder meiner Enttäuschung luft machen, wenn mich ein gehyptes Buch enttäuscht hat. Dafür schreibe ich meine Blogeinträge, für mich und für Euch. Nicht um jemandem zu gefallen, nicht um Werbung zu machen. Ich bekomme keinen Cent dafür, dass ich ein Buch vorstelle oder eine Rezension schreibe. Vielleicht hat man Glück und bekommt öfter mal ein Leseexemplar umsonst geschickt oder man gewinnt bei einer Leserunde ein Buch. Schreibe ich Mist, dann liest es eben keiner und das ist dann auch schon die größte Strafe für mich. Dann kann ich mich nämlich auch mit niemandem darüber austauschen.

Mal ganz von all dem abgesehen. Die Geschmäcker sind doch so verschieden. Der eine mag keine Liebesromane der andere kein Fantasy. Da ist eine Kritik doch auch immer Geschmackssache. Der eine verreisst ein Buch völlig weil es ihm überhaupt nicht gefallen hat, der andere findet das Buch wunderbar und liebt es abgöttisch. Wozu brauche ich dann einen Literaturkritiker ? Mein eigener Geschmack entscheidet.

Was ich brauche sind Anregungen, Neuerscheinungen, Infos, Lesungen, Werbung für neue Bücher, Austausch mit Autoren und anderen Bloggern. Ich brauche eine sich bewegende Lesewelt in der ich von Verlagen, Autoren, Portalen und Mitbloggern mit einbezogen werde. In der nicht ein Wort oder ein Buch verpönt ist, denn ein gutes Buch bedeutet für jeden etwas anderes.

ich wünsche Euch einen lesereichen Tag

Eure Paloma Pixel

dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden. Coverrechte liegen beim Verlag.
Ich bin ein Bücherwurm, kein Literaturkritiker !

Kommentare

  1. Huhu, vielen Dank für diesen Post!! Ich finde, du hast da wirklich tolle Gedanken niedergeschrieben und vor allem das betont, was meiner Meinung nach zwischenzeitlich viele Blogger vergessen haben: unsere Rezensionen sind subjektiv!! Zumindest die meisten...
    Da dürfen keine negativen Rezis geschrieben werden, weil da gleich über einen hergefallen wird, dabei handelt es sich dabei doch nur um die ganz eigene Meinung...

    Ich hatte viel Spaß beim Lesen deines Posts
    Viele liebe Grüße
    Nelly von Nellys Leseecke

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    1. Schön das dir der Post gefallen hat. Ja das mit der freien Meinungsäußerung ist bei vielen eben so eine Sache ;-)

      liebe Grüße zurück

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  2. Toller Post! Ich sehe das genauso wie du. Wenn mir ein Buch gefällt, schreibe ich darüber. Wenn nicht, dann sage ich das eben auch. Es kann einem halt nicht jedes Buch gefallen. Und - wie du schon sagst - Geschmäcker sind verschieden. Jeder hat seine eigene Meinung und soll sie auch behalten. Das Darüber-sprechen macht die ganze Sache ja so spannend. Wie langweilig wäre es, wenn allen das gleiche gefallen würde.

    Ich habe englische und deutsche Literatur studiert und arbeite in einem journalistischen Beruf - na und?! Ich möchte auf meinem Blog trotzdem so schreiben, wie ich will. Ich mache das privat. Aus Liebe zu den Bücher, den fantastischen Welten, die sie mir eröffnen. Ich mache das in meiner Freizeit und weil ich Spaß daran habe. Warum sollte irgendjemand mir deshalb sagen, wie ich meinen Blog zu führen habe oder was ich schreiben darf und was nicht? Ich verstehe diese ganze Diskussion darüber eh nicht, ob Buchblogger qualifizierte Meinung haben oder nicht. Warum sollte man diese nicht äußern dürfen? Ich würde es doch sonst auch privat meinen Freunden erzählen, ob ich dieses oder jenes Buch gut finde. Da regt sich doch auch niemand drüber auf. Lesen und lesen lassen! Ist doch toll, dass es so viele Bücher, Leser und Meinungen gibt. Ein Hoch auf die Vielfalt!

    LG Britta

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    1. Hallo Britta
      Du hast genau verstanden was ich mit diesem Post bewirken wollte. Ich wünschte das würden alle so sehen. Danke das du dich auf meine Seite verirrt hast Lg

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