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Rezension - Krebszellen mögen keine Himbeeren



Nahrungsmittel gegen den Krebs und für ein Gesundes Immunsystem.

Das unsere Ernährung Einfluss auf unseren Körper hat, ist wohl mittlerweile bei den meisten angekommen. Nur wirklich die Finger vom süßen Zuckerzeug oder dem fettigen Burger zu lassen fällt eben doch nicht so leicht. Solange man mit sich zufrieden ist und einen weder der Rettungsring um den Bauch stört, noch die Gesundheit bis dato schlapp gemacht hat, ändert sich meist auch nichts daran. Was kann und darf ich aber noch essen wenn mich eine der am häufigsten vertretenen Krankheiten unserer Zeit befallen hat ? Kann ich wirklich mit gesundem Essen eine so große Präventionsrate erlangen ? Krebs ist eine Zellerkrankung, ergo war es für mich logisch das das, was ich in meinen Körper als Brennstoff hinein fülle auch in den Zellen für Wachstum oder Hemmung verwendet wird aber wie funktioniert das genau ? Da setzt das Buch mit seinen Erklärungen an.

Ich bin nicht betroffen aber solche medizinischen Themen interessieren mich einfach. In der Medizin wird quasi jede Woche etwas Neues entdeckt, gibt es auf einmal eine neue Studie die uns umdenken oder von A nach B springen lässt. Man muss solche Forschungsergebnisse also immer sehr differenziert betrachten. Was heute noch als super Lösung gilt, kann morgen schon falsch oder veraltet sein. Auch muss einem immer bewusst sein was bei einem Körper funktioniert, muss nicht bei meinem Körper genau so gut funktionieren. Manchmal muss man sich aus dem Medizin-Dschungel seine beste Lösung erst heraus schneiden. Das alte Sprichwort " Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast" nimmt in der Medizin noch einmal eine ganz besondere Wahrheit an. Denn wir alle wissen das es keinem Pharmakonzern gefällt, wenn seine Pille gegen Obst und Gemüse eingetauscht wird. Genau diese Konzerne geben aber die meisten Studien in Auftrag.

Das Buch ist zwar für den betroffenen Laien oder den interessierten Leser, der Vorsorgen will gedacht aber es enthält sehr viele medizinische Statistiken und ist auch in seiner ganzen Schreibart wie eine medizinische Abhandlung geschrieben. Trotzdem kann man mit etwas Mühe alles sehr gut verstehen. Es gibt keinen konkreten Essensplan, keine Do's oder Dont's. Zuerst wird allgemein erklärt wie Krebs überhaupt entsteht. Was Krebs überhaupt ist und wie eine Zelle funktioniert, denn dieses Wissen braucht der Leser um zu verstehen wie die einzelnen Stoffe, die im Buch vorgestellt werden in den Zellen wirken. Es wird auch kurz über die bis heute gängigsten Behandlungen wie Chemotherapie und Bestrahlung gesprochen und wo sie in der Zelle ansetzten. Leider haben wir ja keine wirkliche Alternative, ist man bereits erkrankt. Das Buch richtet seinen Fokus mehr auf die Prävention durch Ernährung zeigt aber auch auf warum die Ernährung für einen bereits betroffenen Organismus so wichtig ist.

Man sollte sich von den chemischen Verbindungen und komplizierten Stoffnamen im Buch nicht abschrecken lassen. Das der Stoff in Rotwein Resveratrol heisst und das Wachstum der Zelle hemmt versteht man doch, egal wie man das Kind beim Namen nennt. Hauptsache man versteht die positive Wirkung der Lebensmittel auf den Körper. Für meinen Geschmack hätte das ganze jedoch knapper und nicht so ausführlich zusammengefasst sein dürfen. Kohl, Zitrusfrüchte, Knoblauch, Beeren, Rotwein, Grüner Tee und sogar die Schokolade werden mit ihren krebshemmenden und gut für den Körper wirkenden Inhaltsstoffen vorgestellt. Interessant auch die Tipps, dass manche Lebensmittel durch Erhitzen mehr Stoffe frei setzten bei anderen aber genau umgekehrt. Auch der Vergleich mit der Vitaminpille ist gezogen. Kann man sich die Stoffe nicht auch einfach mit einer Pille zufügen und alles ist gut ? Die Antwort im Buch lautet ganz klar "Nein" und ist fundiert und schlüssig erklärt.

Das Buch hilft Betroffenen auf jeden Fall weiter. Gerade in der deutschen Onkologie wird noch viel zu wenig Wert auf Ernährung, psychologische Betreuung und Bewegung als Prävention aber auch zur unterstützenden Behandlung bei einer Krebserkrankung gesetzt. Bei den heutigen Budget und Zeitmängeln in der Pflege ist man als mündiger Patient sich selbst verpflichtet. Möchte man die für sich selbst beste Behandlung dabei heraus schlagen muss man selber gut informiert sein und sich auch trauen den Mund auf zu machen und sich, wenn nötig einen Fachmann auch weiter weg zu suchen. Leider ist das so. Leider.

Ich werde nun einige Lebensmittel öfter in meinen Speiseplan einbauen, denn es ist einfacher als ich dachte dadurch präventiv etwas für seinen Körper zu tun und eventuell nicht wie jeder zweite heutzutage einmal vom Krebs befallen zu werden. Natürlich ist auch das, wie alles im Leben nicht mit einer Garantie verbunden. Da Buch hat mir aber neue Aspekte gebracht ohne dabei ständig den mahnenden Zeigefinger zu erheben. Es liegt eben an uns.

Zu einer Leseprobe des Buches erschienen im Goldmann Verlag geht es hier*

Bleibt gesund!

Eure Paloma Pixel

dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden. Coverrechte liegen beim Verlag.
Rezension - Krebszellen mögen keine Himbeeren

Kommentare

  1. Danke für diese Rezension. Ich überlege schon länger mir das Buch zu kaufen. Werde mir mal die Leseprobe besorgen

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    1. Mach das ! Ich bin gespannt was du dann zu dem Buch so meinst und danke ;-)

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  2. Sehr gute Rezension! Das Buch hole ich mir vielleicht auch.

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