Freitag, 27. Februar 2015

Rezension Gott Bewahre

*ohne Spoiler
Coverrechte liegen beim Verlag,
Bild vom Randomhouse Bloggerportal

Was wäre wenn Jesus in der heutigen Zeit unter uns leben würde ? Was wäre wenn er genau so wie über tausend Jahre zuvor den Auftrag hätte die Menschheit zu begeistern ? Diese spannende Frage löst John Niven in seinem Buch "Gott Bewahre"  (Randomhouse/ Heyne Hardcover )mit viel Witz und Humor. Selten hat mich ein Buch gleichzeitig so zum lachen gebracht und gleichzeitig traurig gemacht. Denn es ist nicht einfach nur ein witziger Querschnitt durch unsere heutige Zeit, es ist auch eine Gesellschaftskritik. Derjenige der ohne Schuld ist der werfe den ersten Stein. "Seid lieb" das war alles was Gott von den Menschen wollte aber was haben sie daraus gemacht ? Lest das Buch und begleitet Jesus ( J.C.) auf seiner Reise.Wird es ihm gelingen das Ruder für die Menschheit herum zu reißen ?  Das Buch wird euch nicht enttäuschen, die Charaktere sind liebevoll, verpeilt und witzig und die Geschichte genauso verrückt wie aussagekräftig. Beim lesen dachte ich immer wieder das es vermutlich genau so laufen würden, wenn Jesus morgen hier auftauchen würde. Ihr müsst für dieses Buch nicht atheistisch oder gläubig sein, ihr müsst euch einfach nur gut unterhalten lassen und das "was wäre wenn Spiel" mitspielen.

Also lest das Buch und lasst euch begeistern

Eure Paloma Pixel

dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden.

Englisch Vs Deutsch




Bücher in anderer Sprache lesen ist nicht jedermanns Sache.
Ich lese sehr gerne auf Englisch, es macht mir Spass, erweitert den Wortschatz und manche deutsche Übersetzung ist einfach nicht gut gelungen und der Witz kommt nicht mehr rüber. Manche Sachen möchte man auch einfach im Original lesen z.B Harry Potter habe ich doppelt hier, einmal englische Originalausgabe, einmal deutsche Ausgabe von Carlsen als Hardcover.
Ein weiterer großer Vorteil ist, dass man viele Reihen weiterlesen kann, schon lange bevor das Buch dann auch endlich auf Deutsch in den Läden erscheint. Ich war bei City of heavenly fire so ungeduldig das ich die englische Originalausgabe vorbestellt hatte um direkt zu erfahren wie es ausgeht. Ich habe es verschlungen und werde mir jetzt trotzdem die deutsche Hardcoverausgabe kaufen und lesen und zu den anderen ins Regal stellen. Unsere deutschen Cover finde ich da bei TMI um einiges schöner. Trotzdem kann es auch ein Vorteil sein wenn man ein hässliches deutsches Cover hat aber ein wunderschönes englisches. Viele der Amerikanischen Cover sind wirklich wunderschön und ich frage mich dann immer, warum haben sie bloss das Cover für den Deutschen Markt geändert ? Für mich war es bis jetzt immer eine Bereicherung auf Englisch zu lesen, selbst wenn man es noch nicht besonders gut kann und nur die Hälfte versteht lohnt es sich, denn nach dem Buch versteht man dann schon mehr als die Hälfte und fühlt sich super das man sowas geschafft hat. Mein nächstes Buch auf Englisch wird übrigens Invaded ( Fortsetzung Alienated) und danach Red Queen.

Jetzt würde mich interessieren wie ihr das seht? Lest ihr auch gern auf Englisch und könnt mir Bücher empfehlen die man unbedingt in originaler Sprache gelesen haben muss?
Schreibt es mir in die Kommentare!

Eure Paloma Pixel

dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden.



Donnerstag, 26. Februar 2015

Selbsgeschriebenes Part 1

Hey ein paar von euch hatten sich gewünscht das ich auch mal von mir selbst Geschriebenes    zeige. Hier kommt also ein Stück selbstgeschriebener Kurzgeschichte von mir. Seit gnädig mit mir und entschuldigt eventuelle Formfehler und es wäre super wenn ihr mir eure Meinung dazu in die Kommentare schreiben könntet.


Die Kathedrale der Bäume / Part 1

Lizzy rannte so schnell sie ihre Füsse tragen konnten. Der Wind sauste an ihren Ohren vorbei und das Gras unter ihren Füssen raschelte und knisterte. Der Geruch von Sommer lag in ihrer Nase, nach Blüten und frisch gemähtem Gras, leicht nach Kräutern und Grillwürstchen. Obwohl das ausgesprochen gut roch und es ein schöner sonniger Tag war, wünschte Lizzy sich ganz weit weg, suchte einen Ort der Ruhe und der Zuflucht. Einen Ort wo sie kein Geschrei, keine knallenden Türen und kein Schluchzen hören musste. Ein Ort an dem es einfach nur still war.

Dieses Frühjahr hatte es angefangen, zuerst mit immer lauter werdenden Vorwürfen ihrer Mutter und dann mit immer lauter werdenden Entgegnungen ihres Vaters. Sechs Monate. Mittlerweile redeten ihre Eltern nur noch miteinander, wenn sie sich dabei an schreien konnten oder jeweils einzeln mit Lizzy. Jedes gemeinsame Essen wurde zur Qual für sie. Erst redete ihr Vater mit ihr, fragte sie z.B. wie ihr Tag war während ihre Mutter dabei die Nase kraus zog und missbilligend guckte. Dann fiel sie meist ins Wort ein und sprach mit ihrer „Lizzy ist MEIN süßer Schatz“- Stimme und flötete irgend etwas ,was ihrem Vater ein schlechtes Gewissen machen sollte weil er ja den ganzen Tag arbeitete und keine Zeit für die Familie hätte. 
Lizzy fand es zum kotzen. Sie hätte gerne nur noch alleine auf ihrem Zimmer gegessen und dabei gelesen, sich in eine bessere Welt geträumt als sie zu Hause in der Realität auf sie wartete. 
In ihren Büchern war sie frei. Nachts träumte sie davon eine Protagonistin aus dem Buch was sie gerade las zu sein. Eine Kriegerin oder eine Zauberschülerin, eine heiss begehrte und beliebte natürlich. 
In Wirklichkeit fühlte Lizzy sich nämlich alles andere als heiss begehrt und beliebt. Sie fühlte sich klein und pummelig und ihre roten störrischen Haare fand sie auch nicht schön, hinzu kam noch das ihre Mutter sie mit 15 Jahren noch viel zu jung für Wimperntusche fand, aber sie hatte helle Wimpern! Helle! Und damit sah sie aus wie ein Freak mit viel zu kleinen Augen fand sie. Zu allem übel war ihre beste Freundin Amelie auch noch in den Ferien nach Lanzarote in ein irre tolles Feriencamp für Jugendliche geflogen und Lizzy hatte nicht mit fliegen dürfen. Ihrem Vater war es zu teuer gewesen und ihre Mutter hatte Angst gehabt das in diesem Camp schlechter Einfluss auf sie einwirken könnte. 
Pft, schlechter Einfluss das ich nicht lache, dachte Lizzy, schlechter als hier im Moment geht ja wohl nicht. Wie kriege ich es hin das meine Tochter für die Zukunft beziehungsunfähig gemacht wird, so könnte Lizzy ihren ersten Deutschaufsatz nach den Ferien nennen, dachte sie bitter.
 Zum Glück hatte sie ihn diesen Sommer gefunden. 
Ihren stillen Ort. 
Er war für sie zu einem sehr wichtigen Ort geworden, den sie wann immer sie die laute Enge zu Hause nicht mehr aushalten konnte aufsuchte. Hoffentlich blieb das Sommerwetter noch lange, sie wusste noch nicht wie das bei Regen aussehen würde.
 Ihre grüne Schutzinsel kam nun schnell näher je schneller sich ihre Beine bewegten, mit einem Wuschgeräusch tauchte sie zwischen die tief hängenden Äste und stand nun plötzlich in grünes Licht getaucht. Sofort klopfte ihr Herz langsamer und sie wurde ruhiger. 
Ihr Haus lag am Ende ihrer Straße , es stand einzeln umringt von Bäumen, was im Sommer sehr schön war, weil sie Schatten spendeten und es dann nicht zu heiss auf der Terrasse wurde. Hinter Lizzys Haus kam nur noch ein Feldweg und dann Wald, aber vor dem Wald lag noch eine grosse Wiese. Eine sehr grosse Wiese man hätte ein Bundesligafussballspiel mit Tribüne darauf stattfinden lassen können. Mitten auf dieser großen Wiese standen drei sehr große Bäume, es waren wohl Kastanien, Lizzy kannte sich da nicht so aus. Sie standen dort zu dritt zusammen in einem Dreieck. Zwischen ihnen war jeweils 5 Meter Platz vielleicht auch mehr, im Meter abschätzen war Lizzy auch nicht so gut. Sie fragte sich eh immer wieder worin sie eigentlich gut war. Die Bäume standen zwar weit auseinander aber im Laufe der Jahre waren sie so groß und hoch gewachsen und ihre Kronen so buschig geworden das sich ihre hochgewachsenen Äste ineinander verschlungen hatten und sie von weitem wie eine große grüne Insel aus der Wiese ragten, oder wie ein riesiger Brokkoli , aber Lizzy fand das klang nicht so schön. 

Wenn sie diesen Ort nicht vor drei Monaten entdeckt hätte als es Frühling wurde und die Blätter richtig zu sprießen begonnen hatten wer weiß was dann passiert wäre. Ich wäre vermutlich schon längst bekloppt geworden, dachte sie. Die letzten zwei Wochen war es besonders schlimm gewesen, ihre Mutter hatte wirklich ununterbrochen hinter ihrem Vater her gekeift sobald er nach Hause gekommen war. Ihr Vater hatte das ja eine ganze Zeit lang hingenommen , war schweigend durchs Haus gelaufen verfolgt von ihrer Mutter. Schließlich musste er es nicht mehr ausgehalten haben und hatte das erst beste gegriffen was ihm in den Weg kam, was ein Stapel Wäsche gewesen war. Er hatte ihn nach ihrer Mutter geworfen und obwohl Shirts und Pullover weich an ihr abgeprallt waren, waren die Fronten nun total verhärtet. Lizzy hatte das erste mal das hässliche Wort Scheidung laut durch die Wand gehört und nun war nicht mal ihre beste Freundin greifbar um sich auszuheulen. 
Da Lizzy kein super beliebtes Mädchen und dazu noch sehr schüchtern war, gestalteten sich ihre Ferien nun als ziemlich schwierig und sie war auf einsamen Posten. Sie kam sich verraten und verlassen vor obwohl sie wusste das es eigentlich albern war. Ihre Mutter und auch ihr Vater gaben sich Mühe wenn sie mit ihr alleine waren. Ihre Mutter wollte ständig mit ihr shoppen gehen und freute sich einen Ast ab wenn sie Lizzy wie eine Anziehpuppe neue Sachen in die Kabine reichen durfte. 
Ihr Vater nahm sie wann immer er Zeit hatte mit in die Garage, dort durfte sie ihm Schraubenschlüssel und Dichtungsringe anreichen während er ihr lustige Geschichten von der Arbeit erzählte und versuchte die alte Spühlmaschine zu reparieren. Ja sie hatten sich wirklich bemüht aber wenn sie zusammen in einem Raum waren ging es einfach gar nicht, Lizzy schien dann nicht mehr existent zu sein und es gab nur noch den jeweils anderen und seine Fehler. Du hast immer hier und das da und hin und her und wieder zurück wurde alles durchgekaut. Das Lizzy echt darunter litt schien keiner von ihnen beiden zu bemerken. Die Luft zu Hause schien ihr von dieser Atmosphäre des Streits völlig vergiftet und wenn Lizzy das Geschrei nicht mehr hören konnte ging sie nach draussen. 
Sie war fast immer draussen in letzter Zeit. Hatte Streifzüge durch den Wald hinter ihrem Haus gemacht, Eichhörnchen beobachtet, Kastanien gesammelt, am Bach gesessen und dem plätschern zugehört bis sie auf Toilette musste. Sie hatte einfach in der Sonne gelegen und  war Tagträumerreien nachgegangen, sich in ihrem Kopf Geschichten ausgedacht. Bei einem ihrer Streifzüge war Lizzy dann auf die drei Bäume gestossen. 

Wie eine riesige grüne Burg hatten sie mitten aus der Wiese geragt und einem plötzlichen Impuls folgend war sie durch die Büsche und die herunter hängenden Äste gekrochen und der erste Anblick hatte ihr einfach den Atem geraubt. Sie hatte sich sofort sicher und beschützt gefühlt und hatte selber nicht erklären können wieso das so war. Wie an einer unsichtbaren Schnur hatten die Bäume sie magisch angezogen nicht nur weil sie besondern schön waren, sondern weil sie eine unglaublich starke Anziehungskraft auf sie ausübten. 
Von da an war sie täglich an ihren neuen Lieblingsplatz gegangen und ihr war aufgefallen das sie die Baumkronen von ihrem Fenster auf dem Dachboden sehen konnte. Das war einfach phantastisch. Wenn sie zu Hause in ihrem Dachzimmer saß und die Stimmen von unten herauf schallten, konnte sie auf die Bäume schauen und wusste etwas festes in ihrem Leben war noch da. Die Bäume würden nicht einfach aufstehen und weg gehen. Sie waren gestern da, sind heute da und würden morgen auch auf sie warten.......

to be continued

Eure Paloma Pixel

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Mittwoch, 25. Februar 2015

Rezension Zeitenzauber Trilogie

*so weit es geht ohne Spoiler




Eine meiner Lieblingsreihen im letzten Jahr war die Zeitenzauber Trilogie von Eva Völler, erschienen bei Bastei Lübbe. Jedes Buch für sich fein und magisch. Zusammen mit den beiden Hauptprotagonisten Anna und Sebastiano erlebt man nicht nur eine rasante Reise durch die Zeit sondern auch eine wunderschöne junge Liebe.

In Band 1 Die magische Gondel lernen wir die Protagonisten erst mal kennen und werden zusammen mit Anna nach einem Sturz in einen Kanal in Venedig direkt in das Abenteuer mit hinein gezogen. Die Charaktere sind absolut liebenswert und die Geschichte sehr spannend. Man fiebert mit Anna mit, was denn nun eigentlich als nächstes passiert. Da man am Anfang genauso ahnungslos ist wie sie selber. Nach und nach nimmt die Geschichte an Fahrt auf was auch an Anna als treibende Kraft liegt. Mir hat besonders gut gefallen das Anna zwar die Situation nicht versteht aber sich von dieser nicht einschüchtern lässt und eine mutige Heldin bleibt und sich nicht einfach ihrem Schicksal ergibt. Dabei mutiert sie aber nicht zur Superheldin sondern bleibt ein Mädchen wie du und ich und schafft es trotzdem am Ende alle zu beeindrucken und sich durchzubeissen. Diese Eigenschaften mochte ich besonders an ihr. Die Liebesgeschichte ist dann nur noch ein Bonbon obendrauf und auch die ist nicht kitschig was mir ebenfalls besonders gut gefallen hat. 

In Band 2 Die goldenen Brücke hatte ich mich schon auf weitere Liebeleien zwischen Anna und Sebastiano eingestellt aber Eva Völler konnte mit einer neuen Thematik überraschen. Sebastiano ist verschollen und wieder ist es Anna die mit Einfallsreichtum und Tatendrang versucht ihn zu retten obwohl sie einfach nur ein einfaches Mädchen ist. Das Buch ist ebenfalls von Anfang an spannend. man will unbedingt wissen ob es Anna gelingt Sebastiano zu retten und was nun genau hinter seinem merkwürdigen Gedächtnisverlust steht. Wieder ist das Buch eine gute Mischung zwischen Abenteuer und Liebesgeschichte und keinesfalls nur ein Lückenfüller in der Mitte von drei Bänden. Ich konnte sehr mit Anna mitfühlen, die ja die ganze Zeit befürchtet ihre große Liebe verloren zu haben und so nebenbei noch finstere Verschwörungen versucht auf zu decken.

In Band 3 Das verborgene Tor sieht zunächst alles nach neu gewonnener Zeitreiseroutine aus, doch dann entpuppt sich der Band als großes Geheimnis das gilt gelöst zu werden. Auch hier wird von Anna und Sebastiano ihr ganzes Können und ihr ganzer Mut gefordert um das Rätsel zu lösen. Zwischendurch gibt es die immer wieder schön eingeflochtenen Liebesmomente zwischen den beiden. es passt einfach. Das Ende ist stimmig und hat mir auch gut gefallen. Eva Völler lässt sich zwar ein kleines zukünftiges Schlupfloch für weitere Bände mit den Protagonisten aber das fände ich eher gut als das es mich stören würden.

Alles in allem eine wunderschön geschriebene Reihe die jeden Fantasy und Romance Fan begeistern dürfte. Das Zeitreisethema mag zunächst ein bisschen nach Edelsteintrilogie aussehen aber ich kann euch sagen, ausser dem Thema haben die Bücher nichts gemeinsam. Es ist definitiv keine Nachahmung, dafür hat Eva Völler viel zu eigenständig geschrieben.

Überzeugt euch selbst und lest die Reihe!

Eure Paloma Pixel

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Samstag, 14. Februar 2015

Wie bring ich's zu Papier ?



                                                     Was gehört zum Schreiben dazu?

Für mich ganz klar,
auch das richtige Schreibgerät sei es nun digital oder per Hand. Schreibe ich einen längeren Text wie eine Kurzgeschichte oder auch, wenn ich an einem Buch arbeiten möchte empfiehlt sich auf jeden Fall ein professionelleres Schreibprogramm für den Computer. Ich selber benutze dafür Scrivener aber vor allem Papyrus wird oft genannt, wenn man nach einem Guten fragt. Es gibt aber noch tausend andere. Der Nachteil hierbei ist, dass sie ziemlich teuer sind. Will man aber so ein Manuskript auch mal irgendwo einreichen, sollte es datenkompatibel und auch z.B. in PDF umwandelbar sein. Ich selber schreibe auf einem Laptop. Ich finde den Vorteil, ihn immer dabei haben zu können wenn ich weiter schreiben will unschlagbar. So kann ich mich auch auf der Couch zusammen rollen und mit dem Hund Kuscheln während ich schreibe. Es gibt aber auch Leute die sich so nicht konzentrieren können und einen festen Arbeitsplatz brauchen. Einen übersichtlichen Schreibtisch und einen rückenschonenden Arbeitsstuhl sollte man da auch zu schätzen wissen. Für mich ist das meistens nichts. Ich nehme lieber den Küchentisch oder das Bett zum arbeiten, bin da wohl eher der gemütliche Typ. Manchmal braucht man einfach ein gewisses Ambiente wenn ihr versteht was ich meine.
Egal ob Laptop oder PC , es gibt einen Nachteil den Stift und Papier nicht haben. Die Stromversorgung. Irgendwann ist der Akku leer und dann? Für eine kurze Idee oder einen kurzen Einfall den ich mir nur als Stichpunkt aufschreiben will fahre ich auch nicht extra den Laptop hoch. Stift und Papier sind immer noch wahnsinnig wichtig um Ideen oder kurze Szenen aufzuschreiben die ich dann in die Geschichte auf dem Laptop einbaue. Dabei sollen Stift und Papier so hübsch wie möglich sein. Ich habe eine ganze Legion von wunderschönen Notizbüchern und Planern, Kalendern und Filofax. Ich liebe die Dinger einfach. Sie sind praktisch, nehmen jede noch so stumpfsinnige Idee ohne zu murren auf, passen in jede Handtasche sind allzeit bereit und sehen gut aus. Wünschen wir uns das nicht alle ( eigentlich von einem Mann aber das klappt meistens nicht). Genauso ist es mit dem Stift. Ich mag es wenn er so richtig über das Papier gleitet, so dass ich auch richtig schnell schreiben kann ohne das es verschmiert. Je besser ich meine Idee finde, um so schneller wird meist meine Schreibgeschwindigkeit. Füller sieht irgendwie elegant aus und erinnert uns an die Abiklausuren. Dann darf das Geschriebene nur nicht nass werden sonst sieht man nichts mehr. Kugelschreiber ist da schon sicherer. Egal für welches Schreibgerät man sich entscheidet auf den Inhalt des Geschriebenen kommt es an. Denkt immer daran euren Inhalt auch zu recherchieren, sonst kann man auch im Fettnäpfchen Landen. Sogar mit Namen die man verwenden möchte. Google und Wikipedia bieten sich da an, aber auch die gute alte Unibibliothek. Es ist doch zu Schade wenn man schon ein ganzes Stück geschrieben hat und muss dann wegen unzureichender Recherche alles wieder fallen lassen oder umschreiben. Man darf ja auch keine Rechte Dritter verletzten. Denkt immer an das Urheberrecht, vor allem wenn ihr Fanfiction schreiben wollt. Denkt immer daran die Geschichte und die Figuren gehören Euch nicht. Euch gehört nur die neue Handlung in die ihr sie einbaut, sie gehören dem ursprünglichen Autor ! Wichtig ist auch Zitate und Quellen, auch als solche zu kennzeichnen, wenn ihr sie in eurem Geschriebenen verwendet. Ich kann euch nur raten euch an so etwas zu halten. Im Internet kann man auch googeln wie man Zitate und Co formel richtig in euren Text einbaut und das sollte euch die Sache doch wert sein oder ?

Im nächsten Writing Post gibt es vielleicht auch mal ein Stück Geschriebenes von mir.

Ich wünschen Euch einen textreichen Tag

Eure Paloma Pixel

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Freitag, 13. Februar 2015

Planerlove

Kalender, Personal Assistant, Wegbegleiter, Ferienbereiter, Terminplaner, Alleskönner, Wissenssammler.

Ein Filofax oder Notizbuch kann so vieles sein und ich liebe sie alle.
Ich habe unzählige Notizbücher vollgeschrieben mit Listen, Terminen und Ideen, mit kurzen Gedichten oder Stellen für Geschichten die ich gerade schreibe, aber auch einfach mit einem kurzen Eindruck wie der Tag war. Ich fülle sie mit Ideen die mich begeistern, wo ich noch hin will, wann ich Urlaub machen will, was ich noch shoppen möchte. Liegt wohl auch daran das ich ziemlich vergesslich bin und viele Sachen unter einen Hut bringen muss.
Mittlerweile gibt es ja auch ein grosses Angebot. Was in meiner Schulzeit mit dem guten alten Diddelmaus Schülerkalender begann, kann man heute mit sündhaft teuren Lederplanern fortführen. Wenn man denn möchte. Ich bevorzuge da günstigere Kunstleder Varianten, aber es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob aus Stoff oder in Lack, in Neonfarbe oder in Nude. Ob ein Filofax ein Pedori oder ein NoName. Genauso reichhaltig ist das Angebot an Stickern, Glitzer Flitzer und Sticky Notes/ Post its und Kalendereinlagen. Es gibt sie in allen Farben und Formen, es gibt To-Do-Listen und abrubbelbare Weltkarten zum einlegen in den Kalender. Manchmal blickt man vor lauter liniert und kariert gar nicht mehr durch. Trotzdem macht es Spass. Mir zumindest. Ich kann aber auch die Leute verstehen die ganz digitalisiert ihre Termine in den Handykalender eintragen. Das Handy hat man nun ganz sicher immer dabei in der heutigen Zeit. Will ich es aber ganz bewusst nicht dabei haben, mein Notizbuch habe ich dabei und es klingelt nicht. Das einzige was klingelt ist die gute Idee in meinem Kopf die ich dann sofort aufschreiben kann. Sie endschleunigen so wunderbar. Man muss sich einfach bewusst hinsetzten und in liebevoller Kleinarbeit alles eintragen und verschönern. Deswegen liebe ich die Dinger!

Ich wünsche euch einen verplanten Tag

Eure Paloma Pixel

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Montag, 9. Februar 2015

Illumina

Jährlich findet in meiner Nähe eine tolle Veranstaltung statt, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Es hat zwar nicht direkt mit Büchern zu tun aber es ist einfach märchenhaft und 2014 zumindest fanden dort auch Lesungen statt.

Die Illumina auf Schloss Dyck  (klick hier * wenn du mehr wissen willst), ist eine wunderschöne Licht und Klanginstallation. Als ich letzten September dort war befasste sich das Thema mit sprechenden Blumen und Bäumen. Das Schloss ist schön aber der Park und die Gartenanlagen sind der Hammer. Dort war eine Tour durch den Park angelegt worden. An jeder Ecke gab es etwas neues zu Entdecken. Es waren auch Lautsprecher in den Bäumen angebracht, so dass man entweder Musik hörte oder eine Geschichte von den Bäumen erzählt bekam. Das Thema ist wohl jedes Jahr ein anderes. Im Dunkeln die Wege entlang zu gehen und durch die verschiedenen Lichtstimmungen zu laufen war romantisch und spannend zu gleich. Sehr schön für Pärchen. Es waren auch sehr viele Hobbyfotografen da auf der Suche nach der perfekten Langzeitaufnahme im Dunkeln. Meine Fotos sind leider nur mit den Iphone gemacht worden. Dieses Jahr findet die Illumina wieder Anfang September statt, wenn ihr mehr darüber wissen wollt klickt auf den oben angegeben Link. Aber seht selbst, ich habe ein paar Fotos gemacht die für sich sprechen :

Ich wünsche Euch einen erleuchteten Tag ;-)

Eure Paloma Pixel



















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Samstag, 7. Februar 2015

Geschichten-über das Schreiben

Ich fing mit dem selber schreiben an, weil ich immer wieder, an ein und die selbe Szene denken musste und diese irgendwie aus meinem Kopf raus wollte. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis sie auf Papier zu bannen, in der Hoffnung das mein Kopf dann wieder frei sein würde für neues.

War er dann auch, frei für die nächste Idee und die nächste usw. Schließlich dachte ich mir, schreib doch eine Kurzgeschichte aus diesen Szenen. Ich entwickelte sie weiter und immer weiter und schließlich wurde es eine richtig lange Geschichte und ich habe sie bis jetzt nicht zu Ende geschrieben. Zwischendurch wurde mir dann auch bewusst, das es ganz schön schwierig ist eine lange Geschichte zu Ende zu schreiben. Da heisst es Durchhaltevermögen zeigen. man erinnert sich zwischendurch plötzlich nicht mehr an den Anfang und zumindest geht es mir so, dass wenn ich ein paar Tage nicht schreiben konnte, ich mein zuvor Geschriebenes noch einmal lesen muss, um wieder richtig in meine eigene Geschichte ein zu steigen.
An manchen Tagen fühlt sich dann der Kopf wie Watte an und man findet einfach keine innere Ruhe um sich hin zu setzen und seine Geschichte weiter zu spinnen und an anderen Tagen sind meine Finger nicht schnell genug um über die Tasten zu fliegen weil meine Ideen im Kopf so rasen. Manchmal gefällt mir das bereits Geschriebene auch überhaupt nicht mehr, gestern fand ich es prima, heute nur noch doof, da muss man dann mal ein paar Tage abwarten und sich mit etwas anderem beschäftigen. Wenn ich mich dann der Sache wieder annehme, sieht die Welt wieder anders aus oder auch nicht und ich lösche vielleicht wieder einen erheblichen Teil oder fange gar ganz von vorne an. Das kann passieren.
Das Schreiben ist keine gerade Linie sondern eine verschlungene, verworrene Schlange die zwar wunderschön ist aber einen auch zur Verzweiflung treiben kann. Ganz abgesehen von leeren Akkus, Staubsauger oder Bohrgeräuschen, Telefonanrufen, Haustiere, Ehemännern und abstürzenden Schreibprogrammen und anderen Ablenkungen die einen wieder aus dem Schreibflow bringen. Stille ist etwas wunderbares, wenn man sie denn hat. Andererseits braucht man auch Aufregung und richtiges Erleben um Inspiration für Ideen zu haben, die findet man selten ausschliesslich in seinem stillen kargen Kämmerlein.
Alles in allem gar nicht so einfach wie man sich das immer vorstellt. Idee gehabt, hingesetzt und hingeschrieben. Man schreibt aber nicht mal eben so tausend Seiten. Das dauert, und zwar lange. Eine fixe Idee will auch erst ausgearbeitet werden, denn unser Gehirn kann das neben dem Chaos des Alltags unmöglich alles im Kopf behalten.
Ich plotte also meist, nach dem ich die Idee hatte, erst mal und umreisse grob worum es gehen soll, welche Hauptfiguren es gibt und wie ich sie charakterisieren würde. Dann picke ich die, meiner Meinung nach wichtigsten Szenen, die mir gerade am prägnantesten im Kopf rum schwirren heraus und versuche sie als erstes auf zu schreiben. Das ist meist ziemlich schwierig für mich, weil die Szene in meinem Kopf so perfekt ist, dass es mir schwerfällt sie genauso perfekt zu schreiben. Da fehlt mir Übung und ein Germanistikstudium befürchte ich. Ich werde also meinen eigenen Ansprüchen da selten gerecht, aber was solls, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Tolkien hat auch 20 Jahre gebraucht und der war an einer Uni!
Ich kann euch nur den Rat geben, lasst euch nicht entmutigen auch wenn ihr plötzlich merkt das ein Haufen "Arbeit" ( es ist ja auch Spass) vor euch liegt. Ich schreibe in erster Linie immer für mich selbst und sollte jemals etwas richtig, richtig gutes dabei heraus kommen könnt ihr es ja vielleicht bald lesen? Auf jedenfall ist man unendlich stolz auf sich selber, wenn man eine richtig gute Szene geschrieben hat und man sie jemand anderen zu lesen gibt und dann blickt er hoch vom Blatt und die Augen leuchten und man bekommt vielleicht so gar zu hören, dass ist super wie gehts weiter?

Wie es weiter geht erfahrt ihr in meinem nächsten Writing Post ;-)

Eure Paloma Pixel



dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Das Singen der Stille

Flieg mit dem Wind kleine Note

 und bring das Herz deiner Landung zum singen

Das Herz hört oft das was dem Ohr verwehr bleibt

Das Ohr hört das was der Mund aus dem Verstand schreit

Der Mund formt Worte die der Verstand wieder aus dem Kopf treibt

Es ist ein Klingen und Schwingen, Drücken und Dringen

und doch wünschen alle nur eins

Stille singen

Illustration von Vanessa Palmen

kleines Gedicht von mir für Euch

Eure Paloma Pixel

dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden.

Dienstag, 3. Februar 2015

All about Medicine

Es ist gerade Abizeit, da stehen viele vor der Frage was mache ich mit meinem Leben? Welcher Beruf könnte mir Spass machen? Lieber eine Ausbildung oder doch studieren, lieber ein Jahr Backpacking in Australien oder völlig planlos ? Ich weiss das das eine schwierige Entscheidung ist aber denkt immer daran das Leben ist keine gerade Linie, es gibt Höhen und Tiefen und das was euch jetzt noch sehr erstrebenswert erscheint kann euch in 5 Jahren langweilen oder total bescheuert vorkommen. Ich selber habe zwei Ausbildungen und ein Bachelorstudium gemacht um jetzt da zu landen wo ich bin und ich bin immer noch nicht "fertig" mit mir. Es ist keine Schande erst etwas auszuprobieren, ein Studium oder eine Ausbildung anzufangen und wenn einem diese doch nicht liegt, etwas anderes anzufangen. Zumindest solange man am Ball bleibt, nicht nur faul abhängt und ehrlich zu sich selbst ist.

Bedingt durch meine Jobs im Rettungsdienst und im Krankenhaus werde ich oft nach Büchern für das Medizinstudium oder die Rettungsassistentenausbildung / Krankenschwesterausbildung gefragt. Das brachte mich auf die Idee mal mein " Best off" dieser Bücher zusammen zu stellen. Die meisten besitze ich selbst nur in älterer Ausgabe, ihr müsst dann jeweils nach der aktuellen Auflage schauen wenn ihr euch die Bücher zulegen wollt. In der Medizin wandeln sich die Erkenntnisse fast monatlich also gibt es ein paar Klassiker die immer gleich betitelt sind aber jedes Jahr erneuert werden.
Besonders achtet darauf wenn ihr wirklich Studieren wollt, euch nicht nur Bücher für Laien zu kaufen. Das bringt euch als Vorbereitung leider gar nichts. Das Medizinstudium ist lang und anstrengend und mit einem ganzen Berg von Mathe,Physik,Chemie und Physiologie behaftet die ihr alle quasi fast auswendig fürs Physikum wissen müsst, da nützt euch ein Laienbuch gar nichts. Jeder Medizinstudent wird noch eine Brille brauchen weil ihm die Augen vom lesen qualmen werden. Achtet z.B. auf die weiss blauen Bücher von Thieme oder Elsevier. Die haben sich auf Fachbücher spezialisiert und gerade Thieme finde ich da sehr gut. Meine Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da gibt es noch viel viel mehr. Die meisten Ausbildungsstätten und Unis haben Bücherlisten, zum Teil auch online, wo ihr euch vorab informieren könnt welche Bücher ihr braucht und sie auch in den Unibuchläden alle vorrätig findet. Dem Rettungsdienstler empfehle ich außerdem noch den S+K Verlag sowie die Taschenleitfäden. Diese zwar dicken aber kompakten und kleinen Bücher sind für jeden Rettungsdienst oder Krankenpflegeschüler ein gutes Lern- und Nachschlagewerk in der Kitteltasche, auch für Studenten gibt es das für die jeweiligen Fachbereiche. Genauso empfehlenswert ist das Arzneimittel und Wörterbuch Medizin pocket. Die kleinen Pocket Ausgaben passen ebenfalls später in jede Kittel oder Handtasche.

Ein separates Eignungstest Übungsbuch ist ebenfalls für jeden der sich irgendwo bewerben will heutzutage ein muss finde ich. Die meisten Firmen machen heute für ihre Azubis einen Eignungstest und auch bei manchen Studiengängen muss man Tests durchlaufen. Macht euch immer klar das erste Jahr ist jeder Studiengang überfüllt und es wird gnadenlos ausgesiebt und auch in der Ausbildung hat man meist ein halbes Jahr Probezeit. Wenn ihr euch nicht sicher seit ob ihr Blut oder Leichen sehen könnt dann macht ein paar Wochen Praktikum im Krankenhaus BEVOR ihr anfangt zu studieren oder eine Ausbildung in dem Bereich anzufangen. Man braucht gute Nerven, einen Starken Magen und einen nicht zu empfindlichen Geruchssinn würde ich sagen. Merkt ihr dann das ist nichts für mich lasst die Finger davon. Ich habe schon Studenten im letzten Studienjahr heulend abbrechen sehen weil sie einfach nicht mit Tod, Blut, Exkrementen und vor allem Menschen umgehen konnten, als es in der Klinik zum ersten mal ans Eingemachte ging.

So ich werde meine Empfehlungen in drei Gruppen teilen, Medizinstudium, Rettungsdienst und Krankenpflege. Ihr könnt aber auch die Bücher alle durchtauschen. Ohne die Schwester wäre der Arzt nichts und ohne den Rettungsdienst die Schwester in der Ambulanz oder der Notarzt draussen auf der Strasse schlecht dran usw. In der Medizin heisst Team nicht "Toll Ein Anderer Machts" ,sonder alle für einen und einer für alle und der eine heisst Patient. ( Zumindest sollte es so ein ).

Medizinstudium:

Der Körper des Menschen von Thieme ( DAS Vorbereitungsbuch für mich weil der komplette Körper, Anatomie.Physiologie, Histologie,kurz, medizinisch zusammengefasst darin steht !)
Prometheus Anatomiebücher von Thieme ( gibt verschiedene, alle gut)
Basics Reihe von Elsevier/ Urban&Fischer Verlag u.a Chemie, Physik usw.
EKG-Kurs für Isabel vom Thieme Verlag ( auch für Rettungsassistenten oder Cardiologieschwestern)
Endspurt Vorklinik Reihe von Thieme ( Vorbereitung auf das Physikum, braucht man erst später noch nicht zur Vorbereitung, gibt es bei Amazon im Set)
Pschyrembel klinisches Wörterbuch

Vor allem das zuerst genannte Buch ist eine gute Vorbereitung wenn ihr Medizin studieren wollt, surft ein bisschen auf Amazon und der Uniseite des Studiengangs dann findet ihr auf jedefall etwas.

Rettungsdienst:

LPN Reihe vom S+K Verlag ( schon lange das Standardwerk im Rettungsdienst)
Lehrbuch für den Rettungsdienst vom Hofmann Verlag ( meist ein Buch was in den Schulen sowieso verteilt wird)
Taschenatlas Rettungsdienst ( unverzichtbar für den Anfänger in der Jackentasche )
Rettungsdienst Kompakt Reihe vom S+K Verlag ( kleine fachthemenspezifische Bücher wenn euch ein Thema schwer fällt oder besonders interessiert )
Arzneimittel Pocket oder Medikamente in der Notfallmedizin ( Ja einige meinen, dass macht doch der Arzt, aber wir müssen mit den Nebenwirkungen umgehen könne wenn der Patient das Medi nicht verträgt und ich habe auch schon erlebt das der junge Assistenzarzt keinen Plan hatte, also guckt es euch an!)
EKG Kurs für Isabel s.o.
Fallbeispiele vom S+K Verlag ( kann euch die Praxis nicht ersetzen aber hilft, Praxis ist ALLES!)
Psychologie in Notfall und Rettungsdienst ( ist nicht nur ein anstrengender Beruf sondern geht auf eure Psyche und Psychologische Notfälle sind immer schwierig! Lieber von Anfang an mit vertraut machen)





Krankenpflege:

Pflege Heute ( furchtbar dicker Wälzer der eh oft in den Schulen verwendet wird, kleiner Tipp gibt es auch in kleiner als Repetitorium von Elsevier/ Urban&Fischer)
Mensch Körper Krankheiten ( Standart Lehrbuch auch in den meisten Schulen, guter Überblick , auch für Rettungsdienstler oder Studiumsvorbereitung)
Klinikleitfaden Pflege ( unverzichtbares Kitteltaschenbuch, steht alles wichtige kurz drin auch zum schnell mal nachgucken im Aufzug zur nächsten Station)
Geistes und Sozialwissenschaften von Elsevier/ Urban&Fischer Verlag ( ja auch das gehört zur Krankenpflegeausbildung dazu und meist ist der Unterricht in den Schulen da ätzend und mangelhaft, wird fürs Examen aber unbedingt gebraucht)
Innere Medizin für Pflegeberufe von Thieme ( gibt es auch für alle anderen Fachrichtungen, tiefer gehendes Lehrbuch)
Anästhesie,Intensivmedizin,Notfallmedizin von Schattaauer Verlag( auch für Medizinstudenten und nur für Leute die auch die Fachweiterbildung Intensivpflege machen wollen zu empfehlen, für Anfänger und Laien nicht geeignet)
Krankenpflegeexamen von Elsevier/Urban&Fischer ( ebenfalls furchtbar dick aber alles drin für die Examensvorbereitung

das soll wie gesagt nur ein kurzer Überblick sein und euch Anregung geben. Das waren eben die Bücher mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe. Wenn ihr Fragen habt zu den Ausbildungen im Rettungsdienst oder der Krankenpflege fragt mich. Medizin habe ich nicht studiert aber es mal in Erwägung gezogen, mein Wissen über das Studium ist also nicht am eigenen Leib erfahren.

ich wünsch euch einen lesereichen Tag, bleibt gesund

Eure Paloma Pixel



dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden.



Sonntag, 1. Februar 2015

Hörbuch vs Paperbook



Was ist euch lieber ? Mal ein Hörbuch für zwischendurch oder doch lieber ein spannendes Buch handfest greifbar vor euch ?

Ich habe heute eine kleine Erörterung zu diesem Thema, da ich wenn ich wenig Zeit zum lesen habe oder nicht schlafen kann, gerne auch mal auf ein Hörbuch zurück greife. Jeder der aktuell über zwanzig ist erinnert sich vielleicht sogar noch an den guten alten Kassettenrecorder, der ja nun vom ipod abgelöst wurde. Das waren die ersten Geschichten,die man sich ins Bett gekuschelt, in seiner Kindheit angehört hat und ich bin dem irgendwie treu geblieben, vor allem wenn ich nicht schlafen kann.

Ich denke beide Arten von Geschichtenerzählung haben ihre Vorteile. Ein Hörbuch ist aber immer absolut abhängig von seinen Sprechern und der Musik. Ist die Stimme des Sprechers für mich nervig oder misstönend ist das Hörbuch für mich gelaufen, deswegen höre ich immer erst die Hörprobe an und kaufe da nicht ins Blaue hinein sonst wäre das für mich rausgeschmissenes Geld. Der Sprecher muss die Bilder in meinem Kopf entstehen lassen können. Genau so wie beim lesen eine Vorstellung wie die Personen aussehen, die Umgebung aussieht usw. entsteht. Manchmal gelingt das sehr gut weil alles detailreich beschrieben ist. Fehlen diese Details entsteht bei mir oft nur ein oberflächliches unvollständiges Bild im Kopf und dann gefällt mir das Hörbuch oder Buch auch nicht so gut. Wie könnt ihr euch eine Buchwelt besser vorstellen? Wenn ihr sie hört im Hörbuch oder auch bei einer Lesung oder wenn ihr sie im Buch lest ? Bei mir ist sie detailreicher wenn ich sie lese. Ich glaube das aber das pure hören die Phantasie oft noch weiter anregt weil man sich noch mehr anstrengen muss am Ball zu bleiben. Das Hörspiel läuft ja weiter wenn ich nicht Pause drücke, ich muss mich also voll darauf konzentrieren. Beim Buch kann ich die selbe Zeile achtzehn mal lesen wenn ich will. Werden die Augen dann müde kann man sich mit dem Hörbuch entspannt zurück lehnen, die Augen schließen und vor sich hin träumen. Das ist auch was feines vor allem für blinde Menschen eine Möglichkeit etwas von einer anderen Welt zu "sehen". Ich bevorzuge beim Hörbuch ganz klar spannende Thriller oder Krimis. Ich kann mir Liebesgeschichten irgendwie nicht anhören ich möchte sie lieber lesen und in mich hineinschmunzeln. Einer meiner Favoriten zum einschlafen sind allerdings die drei ???. Da war ich ein Fan der ersten Stunde und besitze einen extra Ipod mit allen Folgen. Egal was man lieber mag, wichtig ist immer die Geschichte an sich, kann sie mich nicht berühren,aufregen oder verzücken lege ich das Buch weg oder schalte den Ipod aus und nehme mir die nächste Geschichte vor. Ich lese oder höre nichts durch das ich anfange mich durchzuquälen bloß weil es alle gelesen haben. Ich lese oder höre das was mir gefällt. Ein absoluter Traum von mir wäre einmal selbst in einem Hörbuch mit zu sprechen aber ich fürchte meine Stimme ist dafür nicht geeignet ;-) 

So und nun frage ich euch: welches Hörbuch hat euch richtig mitgerissen so das ihr es mir unbedingt ans Herz legen wollt? Dann schreibt mir Tipps in die Kommentare! 

Ich freu mich drauf

Eure Paloma Pixel

dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden.