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Rezension Zodiac



Auf Zodiac von Romina Russell wurde ich aufmerksam wegen dem tollen Cover und der Thematik der Sternzeichen. Ich mag ja grundsätzlich Fantasy Bücher und das Thema Sternzeichen kommt nicht so oft vor. Nun muss man aber sagen das es in Zodiac nicht um unsere altbekannten astrologischen Sternzeichen geht. Ausser den bekannten Namen hat das nämlich nicht viel mit unseren Zeitschriftenhoroskopen zu tun. Romina Russell hat sich eine ganz eigene Interpretation der Sternzeichen ausgedacht, die in ihre Geschichte und in ihre Buchwelt passt. Denn sie erfindet nicht nur eine ganz andere Lebensweise oder eine andere Erde, sie erfindet gleich eine neue Galaxie ( genannt Zodiac). Was das Buch für mich im Grundsatz zu einem Science Fiction Buch macht. Man muss also Science Fiction mögen, sonst ist das Buch vermutlich nichts für dich.

Im Buch geht es um Rho, ein 17 jähriges Mädchen das an der Akademie für Sterndeuter lernt mit Hilfe von Berechnungen in den Sternen die Zukunft voraus zu ahnen. Dabei deutet Rho aber lieber intuitiv durch eine besondere Art Meditation die Sterne. Dabei entdeckt sie ein böses Omen dem sie zunächst selbst nicht glauben will. Es ist zu schrecklich um wahr zu sein. Als sie sich doch entschließt etwas zu sagen wird sie für verrückt erklärt und niemand will ihr glauben. Bis das Omen wahr wird und es fast zur kompletten Zerstörung ihres Heimatplaneten Krebs kommt. Auf einmal reißen sich alle um Rho und alles geht schneller als ihr lieb ist. Zusammen mit dem Leitstern vom Krebs Mathias und ihrem neu gewonnen Freund von der Waage Hysan, macht sich Rho auf alle zu warnen und die Galaxie zu retten. Aber die dunkle Bedrohung ist noch nicht vorbei und Rho muss mehr ertragen als jeder andere sonst. Ob die Galaxie überlebt ist ungewiss.

An der kurzen Zusammenfassung merkt man schon, dass man erst einmal in Romina Russells Universum eintauchen muss um die Geschichte zu verstehen. Sie hat nicht nur neue Planeten erfunden denen sie die Namen der zwölf uns bekannten Sternzeichen verpasst hat. Sie ordnet auch jedem Sternzeichen oder 'Haus ' eine besondere Fähigkeit zu, die jeder Bewohner des Planeten besitzt. Die Menschen sind also durch ihre Planetenherkunft und ihre besondere Fähigkeit definiert. Sind also Krebs, wenn sie vom Planeten Krebs kommen und sind dadurch besonders fürsorglich. Im Klappenumschlag des Buches sind alle zwölf Sternzeichen mit Romina Russells Bedeutung erklärt. Trotzdem ist der Lesefluss gerade am Anfang nicht flüssig und einfach, da man eine Vielzahl von fremden Wörtern, hauptsächlich Eigenkreationen überwinden muss. Selbst einfache Alltagsgegenstände wie Handys sind im Buch z.B. goldene Muscheln, die Welle genannt werden. Das macht es dem Leser alles nicht gerade einfach, aber es macht das Buch auch um einiges fantasievoller. Man kann seinen inneren Bildgenerator beim lesen also auf vollen Touren laufen lassen um sich das alles vor zu stellen.



Die Spannung kommt nicht zu kurz da sich immer wieder neue Bedrohungen für Rho und ihre beiden Mitstreiter auf tun. Nicht nur das Rho unerfahren und in politischen Dingen vollkommen naiv ist. Was dann im Buch noch eine große Rolle spielt. Sie ist auch völlig hin und her gerissen zwischen ihrer Aufgabe und den beiden Jungs. Denn Romina Russell hat in ihr Buch die mittlerweile ja fast schon obligatorische Dreier-Liebeskonstellation eingebaut. Was mir besonders auffiel, dass dies sogar mit Saver Sex stattfindet. Sexszenen sind ja nicht selten aber das sie safer beschrieben werden. Fand ich gut. Die Lovestory ist gut eingebaut aber mich ermüden diese Konstellationen ein wenig, weil man sie in letzter Zeit so oft liest. Ich war hier übrigens auch hin und her gerissen, welchen der Jungs ich jetzt besser finde. Also ist sie wohl gelungen. Rho ist eine ganz sympathische Protagonistin, allerdings stolpert sie auch viel durch die Geschichte, da sie selber das alles nicht richtig versteht. Sie muss sich selbst und ihre eigene Stärke noch finden.

Die ganzen Gegebenheiten in der Galaxie Zodiac erinnern mich ein bisschen an Star Wars. Ein Rat in dem verschiedene Planetenvertreter streiten. Keiner traut dem anderen. Hologramme sind an der Tagesordnung. Jeder möchte die Macht ergreifen. Jede Menge Raumschiffe, es wird viel hin und her geflogen. Es gibt Planeten mit vielen Soldaten und Planeten mit viel Landwirtschaft, Industrie oder Minen. Auf manchen Planeten leben die Menschen völlig anders, quasi ausserirdisch. Virtuelle Sternenkarten und eine nicht greifbare Macht die Psy Energie genannt wird, über die Rho und die anderen die Sterne deuten und sich unterhalten können. Das erinnert schon ein bisschen an die Macht. Dabei bleibt es aber, die Story ist schon sehr einzigartig und mal was neues.

Trotz ein paar schwierigen Passagen ein gelungener Reihenauftakt, wenn man Science Fiction vermischt mit Fantasy und Jugenbuch-Lovestory mag.

Zum Buch erschienen bei IVI/Piper Verlag geht es hier  http://www.piper.de/buecher/zodiac

Ich wünsche euch einen galaktischen Tag

Eure Paloma Pixel


dieser Text enthält meine eigenen Gedanken und für die kann man nicht Haftbar gemacht werden, diese dürfen auch nicht ohne meine Zustimmung weiter veröffentlicht werden , Fotos wurden von mir selbst geschossen und dürfen auch nicht weiter veröffentlicht werden. Coverrechte liegen beim Verlag.
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