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#SpellyourNameinBooks : Gastbeitrag : "buchblueten" stellt sich vor

Ein neues Gesicht auf dem Blog – "Buchblüten" stellt sich vor


Oh ist das aufregend! Ab sofort werdet ihr mich hier wahrscheinlich öfters sehen, denn ich habe die große Ehre Paloma Pixel nun als Plattform für alles, was da so aus mir raus muss, nutzen zu dürfen. (Man kann einfacherweise auch sagen, dass ich hier Gastbeiträge in Form von Rezensionen, Lesemonaten, Redebedarfbeiträgen,… veröffentlichen werde.)
Aber, wer bin ich denn eigentlich?

Da ich kein Freund von Vorstellungen á la „Hey, mein Name ist xy, ich bin x Jahre alt und komme aus z.“ bin, habe ich mir etwas anderes überlegt.
Die Sache ist ganz schnell erklärt, ich werde gleich zu jedem Buchstaben meines Namens eine zu mir passende Charaktereigenschaft nennen UND, um die Kurve für einen Bücherblog zu bekommen, einen Buchcharakter nennen, der diese Eigenschaft ebenfalls in sich trägt. Am Ende haben wir dann mich, gebastelt aus verschiedenen buchigen Charakteren. Das wird ein Spaß!


Bild von buchblueten






J – jugendlich: (Nicht zu 100% passend, aber findet mal ein Charakter beschreibendes Adjektiv mit J.) Auch wenn ich rechtlich gesehen schon erwachsen bin, fühle ich mich doch meist noch nicht dazu bereit, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Telefonieren, Termine ausmachen, oder ganz schlimm: telefonieren um einen Termin auszumachen, würde ich am liebsten immer noch meinen Eltern überlassen. Ein Charakter, der mir dazu einfällt, ist Paco, aus „Du oder das ganze Leben“ von Simone Elkeles. Paco ist zum Zeitpunkt in dem das Buch spielt zwar jünger als ich, und noch nicht ganz erwachsen, er verkörpert für mich jedoch viele jugendliche, fast schon kindische Eigenschaften, möchte gleichzeitig aber immer wie ein Erwachsener behandelt werden. Er läuft vor allen Verpflichtungen und Verantwortungen in seinem Leben davon, beschwert sich im gleichen Atemzug aber noch darüber, warum er nicht in ein Gespräch über ernste Angelegenheiten eingebunden wird. Paco ist schon ein kleiner Trottel, was das angeht, aber sind wir mal ehrlich, das Erwachsen werden haben wir uns alle cooler vorgestellt.

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Du-oder-das-ganze-Leben/Simone-Elkeles/cbt/e322892.rhd

O – optimistisch: Das erste, was ich antworte, wenn mich jemand fragt, wie ich mich selbst beschreiben würde. Ich bleibe trotzdem immer realistisch, keine Sorge, aber für mich findet sich an allem etwas Gutes. Und wenn es nicht unbedingt als etwas Gutes bezeichnet werden kann, finde ich etwas, das lehrreich für mich ist und/oder mich einen Schritt nach vorne bringt. Eine ebenfalls sehr optimistische Person ist Marlee aus der „Selection“ – Trilogie. Wer die Bücher gelesen hat, versteht die Anspielung, dass sie sich nicht unterkriegen lässt und in einer Situation, in der andere nichts als das Gräuel sehen würden, findet sie etwas, wofür sie dankbar ist und wofür es sich für sie lohnt weiter zu kämpfen.



A – aufgeschlossen: Extrovertiert trifft es eher, auch wenn das vorhin mit meiner Telefonierphobie anders klang. Ich liebe es neue Menschen kennen zu lernen, mache auch gerne den ersten Schritt auf einen Menschen zu und bringe auch gerne neue Menschen in eine Gruppe hinein. Vielleicht bin ich dabei manchmal ein wenig unsensibel und stelle Menschen in den Vordergrund, die das nicht so gerne haben, aber bisher war mir deswegen noch niemand böse. Zu diesem Wort ist mir sofort Sol aus „Morgentau“ eingefallen. Auch wenn er eher ein kleiner Charmeur ist, versteht es Sol gut, auf Menschen zu zugehen und sie in ein Gespräch zu verwickeln. Er wäre der Star auf jeder Party und bestimmt einer, den jeder kennt und wer ihn nicht kennt, möchte ihn gerne kennenlernen.


Zur Rezension von Morgentau von Paloma Pixel :

N – neugierig: Vielleicht nicht gerade eine meiner besten Eigenschaften, aber ich stecke meine Nase gerne in jegliche Angelegenheiten. Eigentlich meine ich es dabei immer nur gut, aber nicht jeder will noch eine extra Person haben, die ihren Senf zu etwas dazugibt. Meine Neugierde ist aber nicht nur negativ behaftet, sondern schenkt mir immer wieder neue Erkenntnisse, z. B. bei der Recherche zu einem Thema, welches mich aktuell interessiert. Besonders geschichtliche Ereignisse haben es mir dabei angetan und ich könnte manchmal Stunden damit verbringen, mich von einer Seite zur nächsten im Netz durch zuklicken und alles in mich aufzusaugen, was dort auf dem Bildschirm steht. Dazu fällt mir Leslie aus der „Edelstein-Trilogie“ von Kerstin Gier ein. Während sie mit Gwen immer weiter die Abgründe der Loge erkundet, hätten es viele Menschen lieber, sie würden sich aus dieser Sache raushalten. Leslies Arbeit für die Schülerzeitung verstärkt ihren Drang neue Informationen beschaffen zu müssen zusätzlich und ich bin mir sicher, dass sie manchmal auch nicht mehr weiß, wann sie die Akte besser schließen sollte.


A – aufrichtig: Eine Eigenschaft, auf die ich sehr stolz bin, da es mir an anderen Personen sehr wichtig ist. Für mich gibt es fast nichts Schlimmeres, als angelogen zu werden, weshalb ich mir selbst geschworen habe, anderen immer die Wahrheit zu sagen. Sei es wegen Banalitäten, wie einer neuen Frisur, einem neuen Oberteil, oder wichtigeren Dingen, wie die Aufrichtigkeit oder eben Unaufrichtigkeit anderer Personen gegenüber Menschen, die ich kenne. Wenn mich etwas stört, dann muss das aus mir raus, würde ich es für mich behalten, dann würde es so lange an mir nagen, bis ich mit einem Magengeschwür im Krankenhaus landen würde. Bei wem mir diese Eigenschaft ebenfalls aufgefallen ist, ist Bianca aus „Von wegen Liebe“ von Kody Keplinger. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, spricht aus, was sich andere nicht trauen zu sagen und lässt sich dabei den Mund nicht verbieten. Ihre Ehrlichkeit hat mich damals tief beeindruckt und mich dazu animiert, nicht nur anderen gegenüber aufrichtig zu sein, sondern vor allem auch gegenüber mir selbst.
So, dann hätten wir also jugendlich, wie Paco, optimistisch, wie Marlee, aufgeschlossen, wie Sol, neugierig, wie Leslie und aufrichtig, wie Bianca. Alles Charaktere, die ich sehr gerne mag und mit denen ich viel Spaß hatte. Die Bücher, aus denen sie stammen, kann ich euch ebenfalls sehr empfehlen und wer weiß, vielleicht findet sich jemand von euch in der ein oder anderen Beschreibung wieder.



Wen jetzt doch noch der ganze normale Kram interessiert: Wie aus dem Beitrag hervorging, ist mein Name Joana, unter den Bloggern dürfte ich noch nicht wirklich bekannt sein, da ich mich bisher nur auf Instagram und Twitter herumgetrieben habe. Ich heiße dort übrigens @buchblueten, falls mich jemand von euch besuchen will. 


In der Buchszene bin ich seit Mitte 2015 aktiv, hatte aber nie das Bedürfnis nach einem eigenen Blog, weshalb die Gastbeiträge die optimale Lösung für mich sind. Ich hoffe, ihr habt Spaß an meinen Beiträgen, wünsche euch einen schönen Tag und sage bis bald,


eure Joana



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